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Zeichen-Tricks: Was sagen Gütesiegel?

Die Veröffentlichung des aktuellen Greenpeace-Gütezeichen-Guides in „DAS WIEN“ sorgte bei unseren Lesern für enormes Aufsehen! Wie berichtet, sind wir im Supermarkt einem schier unüberschaubaren Dschungel von über 100 Gütesiegeln, Güte- und Qualitätszeichen konfrontiert. Wie Greenpeace allerdings aufdeckt, sind ein Drittel dieser Gütezeichen nicht vertrauenswürdig oder sogar kontraproduktiv für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Es sind oft nur Zeichentricks…

Der Konsum von Lebensmitteln ist bekanntlich mit Umweltproblemen verbunden. Besonders problematisch sind die Produktion und der Konsum von Fleisch, Fisch und Palmöl. Auch der Einsatz von Pestiziden verursacht dramatische Schäden. Gerade in diesen Bereichen wurden in den letzten Jahren viele Gütesiegel entwickelt und auf den Markt gebracht. Dabei lehnen immer mehr Menschen die Art und Weise ab, wie Lebensmittel produziert werden, und wollen ökologisch verträglichere und gesündere Produkte kaufen. Aber woran erkennt man ein „grünes“ oder „nachhaltiges“ Produkt? Die Zahl jener Produkte, die vorgeben, „nachhaltig“, „bio“ oder „100 Prozent natürlich“ zu sein, ist in den letzten 20 Jahren explodiert. Geht man heutzutage Lebensmittel kaufen, ist man oft völlig überfordert mit der Flut an „grünen“ Versprechungen. Auf vielen Verpackungen finden wir Symbole oder Schriftzüge, die wie Gütesiegel aussehen, aber sehr oft bloßer Etikettenschwindel sind. Greenpeace hat 26 Gütesiegel bzw Gütezeichen auf deren Vertrauenswürdigkeit getestet und bewertet (Mit Plus- und Minuspunkten).

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