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Mag. Josef Taucher
© SPÖ/C.Fürthner

Politik

„Weiterhin mit aller Kraft für eine sichere Zukunft!“

Wien ist in Europa bekannt für soziale Sicherheit und nachhaltige Umweltpolitik. Maßgeblich an dieser Politik beteiligt ist der Chef des Wiener SPÖ-Rathausklubs, Mag. Josef Taucher.

Der gebürtige Steirer “Joe“ Taucher, wie er meist genannt wird, ist seit Juni Klubvorsitzender der SPÖ Wien. Im Interview spricht er über das Rathaus als Schaltstelle der Stadtpolitik, über die Umweltmusterstadt Wien und die Pläne für Wien.

Das Wien: Herr Mag. Taucher, was ist unter dem neuen Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig anders geworden?
Taucher: Das neue „Team für Wien“ von Bürgermeister Ludwig hat die Arbeit für die Wienerinnen und Wiener mit sehr viel Schwung und neuen Ideen aufgenommen. Unser neuer Bürgermeister legt sehr viel Wert auf respektvolles Miteinander, sozialen Zusammenhalt, leistbares Wohnen und Digitalisierung, aber auch auf ein gutes Leben und Zukunftsperspektiven in den Bezirken und Grätzln. Mit einem Wort: Solidarität.

Das Wien: Zuletzt hat Finanzstadtrat Peter Hanke das Budget für das Jahr 2019 präsentiert. Wofür gibt Wien künftig Geld aus?
Taucher: In Wien wächst die Wirtschaft, und davon sollen die Menschen auch etwas haben. Wir investieren zum Beispiel 2,1 Milliarden Euro in soziale Maßnahmen wie leistbares Wohnen. 1,8 Milliarden geben wir für Bildung und damit für höhere Zukunftschancen unserer Kinder aus. Und noch einmal 856 Millionen für die Kinderbetreuung.

Das Wien: Es fällt auf, dass sich die Stadt immer stärker als Gegenmodell zur Bundesregierung positioniert…
Taucher: Das stimmt, und das ist auch notwendig. Die schwarz-blaue Bundesregierung betreibt eine Politik der sozialen Kälte. Sie spart bei den Menschen. Das ist das Gegenteil von dem, wofür wir in Wien stehen. Wir sorgen für leistbares Wohnen. Mit dem Gratiskindergarten entlasten wir Familien. Wir stecken viel Geld in Zukunftsthemen wie Bildung und neue Arbeitsplätze. Wien lebt den sozialen Zusammenhalt. Darum sind wir auch der „Lieblingsfeind“ von Kurz und Strache.

Das Wien: Was kritisieren Sie besonders an Schwarz-Blau?
Taucher: Da wird Politik für die Reichen auf dem Rücken der Schwächsten gemacht. Da wird zum Beispiel die 60-Stunden-Woche eingeführt, weil es die Freunde von Sebastian Kurz so wollten. Gleichzeitig wird die „Aktion 20.000“ gestrichen, die vielen älteren Arbeitslosen wieder eine Jobperspektive gegeben hat. Und natürlich stört mich als Umweltpolitiker, dass der Bund nichts gegen den Klimawandel unternimmt.

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