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Sebastian Kurz im Gespräch
© Jakob Glaser

Aktuell | Interview

„Wähler dürfen nichts dem Zufall überlassen“

Sebastian Kurz im Gespräch

Das Wien: Der Ton im Wahlkampf wird immer rauer, das Credo ist derzeit „Alle gegen Kurz“. Warum ist das so?
Kurz: Ich glaube, wenn man in der Politik und im Land wirklich etwas verändern möchte, löst man damit eine gewisse Reibung aus und das kann auch zu hitzigen Debatten führen. Was aber derzeit passiert, ist nicht gut für die Demokratie. Politik sollte aber ein Wettbewerb der besten Ideen und nicht der dreckigsten Schmutzkübel sein.

Das Wien: Sie meinen die gefälschten E-Mails und dubiosen Fake-Seiten, die über Sie verbreitet wurden. Das passiert ja nicht zum ersten Mal.
Kurz: Leider haben mein Team und ich schon Vieles erlebt, das nicht sauber war. Es wurden Menschen aus meinem Umfeld ausspioniert, Unwahrheiten auf dubiosen Internetseiten verbreitet und vieles mehr. Ich hoffe auf einen fairen Wahlkampf.

Das Wien: Stört Sie das parteipolitische Hick-Hack in der Tagespolitik eigentlich?
Kurz: Ich arbeite gerne für das Land, das ist eine schöne Aufgabe. Ich befasse mich gerne mit Inhalten: In welche Richtung soll sich Österreich entwickeln? Was müssen wir tun, um erfolgreich zu bleiben und was, um unsere Identität aufrecht zu erhalten? Das politische Hick-Hack ist nicht meine Welt, da versuche ich auch wenig daran zu lassen.

Das Wien: Kommen wir zu eben diesen Inhalten. Mit welchen Zukunftsthemen wollen Sie die Bevölkerung erneut von Ihrem Weg überzeugen?
Kurz: Mein Ziel ist es, unseren erfolgreichen Kurs fortzusetzen. Es braucht eine konsequente Linie in der Migrationspolitik, ein Senken der Steuerbelastung und vor allem ein Ende der Schuldenpolitik. Darüber hinaus gibt es natürlich Zukunftsthemen denen wir uns widmen müssen.

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