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Gernot Blümel bei der Eröffnung der Wahlkampf-Basis Transdanubien.
© Matthias Jaidl

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Vorbereitung für Wien-Wahl im Laufen. Blümel er­öffnet Wahl­kampf­basis

Prinzip von Türkis: "Näher bei den Menschen".

Landesparteiobmann Gernot Blümel hat bei der Eröffnung der türkisen Wahlkampf-Basis in Transdanubien mit den Bezirksparteiobleuten Gudrun Kugler und Erol Holawatsch sowie zahlreichen Wahlkampfhelferinnen und -helfern. Ab sofort ist am Kagraner Platz 5 die Wahlkampf-Basis Transdanubien eröffnet.

Nach der Wien-Wahl wird die Basis in eine dauerhafte Niederlassung für die türkise Bezirksarbeit umgewandelt. „Wir sind gekommen, um zu bleiben. Ganz nach unserem Motto: Raus in die Bezirke, rein in die Grätzl. Näher bei den Menschen – weg vom Zentrum hin zur Pheripherie.“ Damit setzt die neue Volkspartei Wien einen klaren Fokus in den Flächenbezirken. „Transdanubien ist wichtig für uns als neue Volkspartei Wien“, so Blümel. Hier haben viele Wienerinnen und Wiener ihr Zuhause. Fast jeder 5. Einwohner wohnt entweder in der Donaustadt oder in Floridsdorf. Bei den letzten Wahlen zum Europa-Parlament und zum Nationalrat gab es in diesen beiden Bezirken auch die größten Zugewinne.

Transdanubien habe damit sehr viel Potential nach oben, auch was die Lebensqualität in den Bezirken betreffe – etwa bei den Themen Verkehr, Infrastruktur, Arbeitsplätze und Sicherheit. "Die Donaustadt braucht den Lobau-Tunnel als Lebensader, der jedoch nach wie vor von den Grünen blockiert wird. Genauso wie den Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel und Querverbindungen zwischen den Bezirken“, so Blümel. Transdanubien zeichne auch die traditionellen Grätzl aus, die erhalten werden müssen. „Wir haben in der Bundesregierung bewiesen, dass wir innerhalb kürzester Zeit viele wichtige Themen vor allem für Wien angepackt und gelöst haben. Diesen türkisen Weg der Veränderung wollen wir fortsetzen.

Gudrun Kugler, Juristin, Theologin, Mutter von vier Kindern und Menschenrechtssprecherin im Nationalrat, tritt als Spitzenkandidatin für den Regionalwahlkreis Wien Nord an. Sie bedankte sich ausdrücklich für den Stellenwert, den Transdanubien für die Neue Volkspartei Wien hat. „Hier werden Wahlen gewonnen, hier sind sehr viele offene Menschen.

Der Dorfcharakter in den Bezirken müsse revitalisiert werden, um die laufende Zersiedelung zu verhindern. Für einen „Bezirk der kurzen Wege“ brauche es auch ein umfassendes Mobilitätskonzept sowie 60.000 neue Arbeitsplätze.

Der Bezirksparteiobmann von Floridsdorf, Erol Holawatsch, sieht viele Herausforderungen in seinem Bezirk: „Floridsdorf wächst – und das oft schneller, als die Politik in der Stadt agiert. Die Infrastruktur muss mitwachsen – ebenso wie eine bessere öffentliche Verbindung zwischen den beiden Bezirken.“ Darüber hinaus brauche es eine Bezirkspolitik mit Weitblick ohne Fleckerlteppich – eingebettet in einem gesamten Stadtentwicklungskonzept. Dasselbe gelte auch für den Bereich Gesundheit und Pflege. „Für fast 166.000 Menschen in Floridsdorf gibt es nur ein Krankenhaus. Das ist definitiv zu wenig“, so Holawatsch, der für mehr ambulante Gruppenpraxen und Pflegebetreuung im Bezirk plädiert. Einmal mehr fordert Holawatsch ein Alkoholverbot am Bahnhof Floridsdorf sowie begleitende Maßnahmen der Sozialarbeit. „Uns geht es darum, das Sicherheitsgefühl im Bezirk zu stärken. Es ist unverständlich, dass der Floridsdorfer Michael Ludwig diese Maßnahme nach wie vor verhindert.“

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