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Bildbeschreibung: Kampf der Sommerhitze – Stadt Wien ist auch Vorreiter bei Fassadenbegrünung – Umweltstadträtin Ulli Sima vor der MA 48
© Felicitas Matern

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Sima: Wiener Stadtgärtner bringen Wien auch bei Hitze

Kampf der Sommerhitze – Stadt Wien ist auch Vorreiter bei Fassadenbegrünung

Sie befassen sich seit Längerem, auch international vernetzt, mit den Folgen des globalen Klimawandels. Dabei setzen die Wiener Stadtgärten auf ein neues Bepflanzungskonzept: Staudenkombinationen. Stauden sind mehrjährige, winterharte, krautige, das bedeutet, nicht verholzende Pflanzen. Es sind Pflanzen, die besonders hitze- und trockenverträglich, einfacher in der Erhaltung und zudem insektenfreundlich sind. Sie gedeihen am besten in mager-schottrigem Boden, so dass die kostbare Ressource Wasser nur äußerst sparsam verwendet werden muss.

Die Staudenkombinationen werden von den Wiener Stadtgärten in neuen Anlagen, im Straßenbegleitgrün, auf Verkehrsinseln und Baumscheiben angelegt bzw. umgestellt. Insgesamt betreuen die Wiener Stadtgärten 2.129 Stauden- und Gräserbeete mit einer Gesamtfläche von 110.827 m2. Für die 704 Blumenbeete mit einer Gesamtfläche von 19.775 m2 wiederum wurden widerstandsfähigere, ebenfalls trockenverträgliche Beetpflanzen ausgewählt, die dem Aufheizen der Stadt entgegenwirken – eine Wohltat für das Stadtklima: diese natürlichen Klimaanlagen.

Die Stadt Wien steuert schon seit längerem mit vielen gezielten Maßnahmen den Folgen des Klimawandels entgegen. Wie zum Bespiel mit dem intensiven Ausbau der Grünflächen, mit Baumpflanzungen und Fassadenbegrünungen wie auf den Zentralen der MA 48 und Wiener Wasser. Auch gratis-Badestrandzugänge wie am CopaBeach und 1.000 Trinkbrunnen sowie „Wasserfontänen“ und Wasserspiele auf öffentlichen Plätzen sind ein aktiver Beitrag.

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