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Zwei Milliarden Menschen haben kein sauberes Trinkwasser.
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Rendi-Wagner setzt sich für Rund­um­schutz des Wassers ein

Sauberes Trinkwasser gehört zu den größten Schätzen unseres Landes.

Österreich wird weltweit um die Qualität der Versorgung mit Wasser, aber auch um die hohe Güte unseres Wassers beneidet. Damit das auch so bleibt, muss sichergestellt sein, dass die Wasserversorgung und -entsorgung in öffentlicher Hand bleibt – und vor Profit- und Konzerninteressen geschützt ist.

SPÖ für Schutz unseres Wassers
Die Begehrlichkeiten von Konzernen, aber auch von FPÖ, Konservativen und Liberalen, aus unserem Trinkwasser Profit zu schlagen, müssen gestoppt werden. Für die SPÖ ist klar: Wasser ist ein Menschenrecht und keine Handelsware. Bei der Trinkwasserversorgung dürfen Profit- und Konzerninteressen keinen Raum haben, denn Wasser gehört uns allen. Um das zu gewährleisten, muss die Wasserversorgung und -Entsorgung in öffentlicher Hand bleiben. Die SPÖ fordert daher per Antrag einen Ausbau der verfassungsrechtlichen Absicherung der hochqualitativen Trinkwasserversorgung und einen Privatisierungsstopp für Wasser. Die öffentliche Hand soll durch den Ausbau des bestehenden verfassungsrechtlichen Schutzes des Wassers verpflichtet werden, alles zu tun, um die hohe Qualität des heimischen Wassers und der öffentlichen Versorgung auch für die Zukunft zu sichern.

„Beispiele aus Deutschland und Frankreich, wo die Wasserversorgung privatisiert wurde, haben gezeigt, dass die Menschen die Leidtragenden der Profitgier von einigen Wenigen sind. Wasserprivatisierung heißt: Höhere Preise, schlechtere Wasserqualität und Wasserverlust durch vernachlässigte Wasserleitungen. So etwas darf in Österreich nicht passieren! Ich will daher einen Rundumschutz für unser kostbares Wasser. Das gelingt am besten, indem wir unser Wasser per Ausbau des Verfassungsschutzes sichern. Das sozialdemokratisch geführte Wien hat 2001 als erste Stadt der Welt das weiße Gold unter Verfassungsschutz gestellt. Ich möchte, dass wir diesen Weg im Interesse der Menschen in ganz Österreich beschreiten.

SPÖ-Klubvorsitzende Rendi-Wagner sieht jetzt die Abgeordneten aller im Parlament vertretenen Parteien gefordert: „Das Ibiza-Video und die Wasserprivatisierungspläne von Strache haben für Verunsicherung gesorgt. Ich habe viele Menschen getroffen, die sagen, dass der Schutz unseres Wassers jetzt noch wichtiger ist. Die Menschen haben Recht.

Druck auf Lebensgrundlage Wasser steigt
Wasser ist die Lebensgrundlage von Mensch, Tier und Pflanzen. Doch der Druck auf die lebenswichtige Ressource Wasser nimmt weltweit zu. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltverschmutzung wirken sich immer negativer auf die Verfügbarkeit von Wasser aus. Laut dem aktuellen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen haben schon jetzt zwei Milliarden Menschen kein sauberes Trinkwasser! Und selbst in Europa und Nordamerika fehlt es an Zugängen zu sauberem Trinkwasser. Laut Weltwasserbericht haben selbst in Europa und Nordamerika rund 57 Mio. Menschen keine Wasserleitungen in ihren Häusern.

Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass man – so wie wir im wasserreichen Österreich – einfach nur den Wasserhahn aufdrehen muss, um rund um die Uhr und das ganze Jahr über Trinkwasser in Top-Qualität zur Verfügung zu haben.

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