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H.C. Strache
© Michael Mairhofer

Aktuell | Interview

"Rechne mit allen möglichen Untergriffen gegen mich!"

HC Strache: "Anscheinend traut sich der Spitzenkanditat der FPÖ Wien Dominik Nepp nicht gegen mich persönlich im TV-Duell anzutreten."

Herr Strache, Sie befinden sich mitten im Wahlkampf um das Wiener Bürgermeisteramt. Wie läuft es und wie sehen Sie die aktuelle Entwicklung für Ihr Team?
HC Strache: Wir haben ein motiviertes Bürger-Team und von Tag zu Tag kommen weitere Mitstreiter mit viel Idealismus und Herzblut dazu. Ich bin überzeugt davon, dass die aktuellen Umfragen unser Team um mindestens 4 % unterschätzen, weil man ja mit allerhand medial gespielten Verleumdungen und erfundenen Geschichten einen Keil zwischen mich und meine Wähler zu treiben versucht. Aber im Moment bin ich jeden Tag in Wien unterwegs und spreche mit den Menschen, und es ist spürbar wieviel Hoffnung viele in unsere echte rot-weiß-rote soziale Heimat- und Bürgerbewegung Team HC Strache setzen. Und es wird immer mehr Menschen bewusst, dass sie genau das mit mir bekommen werden – so wie es in den letzten 15 Jahren immer der Fall war.

Man sieht in Wien nicht ein einziges Wahlplakat von Ihnen, woran liegt das?
Strache: Ich kandidiere nunmehr bereits zum vierten Mal als Wiener Spitzenkandidat in Wien. Man kennt mich. Nachdem die Nepp-FPÖ ein Comeback von mir in der FPÖ-Wien verhindert hat, mich ausgeschlossen und verleumdet hat, stellt das Team HC meinen Originalweg weiter sicher und wir führen praktisch einen Wahlkampf mit geringen Budgetmitteln, und dadurch war die großflächige Bepflasterung Wiens mit Plakaten nicht machbar. Da war es mir wichtiger Mittel zu haben, um unsere zahlreichen idealistischen Unterstützer und Bürger zumindest hin- und wieder auf ein Getränk einladen zu können und laufend Bürgerstandln und Bürgerversammlungen in ganz Wien sicherzustellen. Mir ist das direkte Gespräch und der Kontakt mit den Menschen wichtiger als von einem nichtssagenden Plakat herunterzulächeln.

Der FPÖ-Spitzenkandidat Dominik Nepp traut sich anscheinend nicht persönlich mit Ihnen in den TV-Duell-Schlagabtausch. Was sagt das über diesen Menschen aus?
Strache: Ich hoffe immer noch, dass die Nepp-FPÖ die Fernsehduelle nicht absagt. Ein Spitzenkandidat, der sich einer Diskussion mit mir verweigert, wird sich auch im Rathaus nicht durchsetzen. Wenn jemand die Bürger vertreten will, aber Angst vor einer inhaltlichen politischen TV-Duell-Diskussion hat, dann ist er in der Politik völlig falsch. Wenn schon 40 Minuten mit mir für Herrn Nepp zu viel sind, sollte er seine Kandidatur vielleicht überdenken.

Ein Grundpfeiler meiner Politik war es immer, sachlich zu bleiben und nicht persönlich verleumderisch zu werden. Ich gebe daher hier auch keine psychologischen Ferndiagnosen ab. Im Grunde tut er mir ja leid, weil man ihm eine Bürde auferlegt hat, die ihm einfach eine Schuhnummer zu groß ist. Die FPÖ war in Wien praktisch am Verschwinden, bevor ich das Ruder 2004 übernommen habe, und es scheint als ob man langsam aber sicher wieder in die Richtung der Bedeutungslosigkeit steuert, da man meinen Erfolgskurs gekappt hat. Thematisch gibt es keine Weiterentwicklung und inhaltlich kopiert man einerseits meinen Weg der letzten 15 Jahre und andererseits verleumdet man mich schmutzig. Das alleine reicht aber nicht, da Wien vor zusätzlichen inhaltlichen Herausforderungen steht. Und für die hat eben das Team HC Strache und nicht Nepp die Antworten. Nepp fehlen die Inhalte, sein Programm ist nur gegen Strache. Mein Programm zielt auf die Verantwortung der rot-grünen Allmacht in Wien ab, welche, und in den Schulen bereits zur Minderheit in der eigenen Heimat, verkommen hat lassen. Darüber hinaus haben SPÖ/ÖVP/Grüne vor vielen Jahren die Öffnung der Gemeindebauten für Nicht-Österreicher gegen meine Stimme beschlossen und damit die Wienerinnen und Wiener vor den Kopf gestoßen. Jetzt lässt man die Pensionisten im Stich und fördert weitere Zuwanderung in unser Sozialsystem, nämlich in die Mindestsicherung. Darüber hinaus lässt man bei den fragwürdigen Corona-Maßnahmen die Betriebe und Angestellten im Stich, welche um ihre Existenz kämpfen, vor dem Ruin stehen und verzweifelt sind. Das ist alles nicht mehr sozial und unverantwortlich. Und ÖVP-Blümel ist hier keine Ansage für Wien, da er Finanzminister bleiben wird. Es braucht daher eine starke Opposition und Bürgervertretung mit dem Team HC Strache. Ich bin hier das verlässliche Original und lasse mir den Mund nicht verbieten. 

Gerade war der Schulanfang, was haben Sie empfunden, als Sie die Bilder der ganzen Kinder mit Mundschutz und ohne Eltern bei den Schulen gesehen haben?
Strache: Eine Katastrophe. Hier wird eine ganze Generation dem Corona-Wahnsinn einer Regierung geopfert, die offensichtlich mehr auf zukünftige Wahlergebnisse als das Wohl unserer Kinder konzentriert ist. Dieser retroaktive Aktionismus, um bereits vor Monaten falsche Entscheidungen nachträglich zu rechtfertigen, wird langsam zu einer echten Gefahr für unsere Rechtsstaatlichkeit. Wenn der Vizekanzler den Verfassungsgerichtshof als „obermoralisierende“ Instanz abtut, zeigt das, dass hier jemand offensichtlich von Gewaltentrennung und Rechtsstaat keine Ahnung hat. Gleiches gilt für ein Unterrichts- und ein Gesundheitsministerium, welche im besten Fall widersprüchliche und im schlimmsten Fall rechtswidrige Verordnungen erlassen. Würden die Medien die Grünen nicht immer noch in Watte packen, wären auch die Rücktrittsrufe lauter. Die Bevölkerung ist jedenfalls immer mehr empört ob solcher Entwicklungen.

In manchen Schulen gibt es Klassen mit nur einem einzigen österreichischen Kind. Hier ist Mobbing vorprogrammiert, was müsste umgehend passieren?
Strache: Die Migrations-Ampel sofort auf Rot stellen, statt einer Pseudo-Corona-Ampel. Eine Deckelung des Anteiles von ausländischen Kindern pro Klasse und ein Zuwanderungsmoratorium. Mit 64 % aller Kinder mit nicht-deutscher Umgangssprache ist die absolute Belastungsgrenze längst bei Weitem überschritten. Jetzt geht es um Integration und Assimilation. Es ist untragbar wenn österreichische Kinder sich im Schulhof als „Schweinefleischfresser“ oder „Schlampen“ beschimpfen lassen müssen, weil man sich nicht der islamischen Macho-Kultur unterwerfen will. Ebenso muss Respekt vor den Lehrern wieder Einzug ins Klassenzimmer finden. Das sehe übrigens nicht nur ich so, sondern ganz besonders die Eltern von Kindern, welche sich integrieren wollen aber es nicht können, weil Rot/Grün ständig einen Kniefall vor bildungsfeindlichen und kulturfremden Werten macht. Das muss aufhören.

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