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SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner vor dem Portrait von Bruno Kreisky
© Kurt Prinz

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Pamela Rendi-Wagner würdigt Bruno Kreisky

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will „Politik Kreiskys in seinem Sinne weiterführen – das Ziel ist Vollbeschäftigung“.

Zum 30. Todestag von Bruno Kreisky haben SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Manager Christian Deutsch des legendären SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzler mit einem Blumenkranz gedacht. „Bruno Kreiskys Weitblick und seine Offenheit für die Anliegen der Menschen haben ihn zu einer der herausragendsten politischen Persönlichkeiten und zu einem Vorbild gemacht“, sagte Rendi-Wagner. Auch Christian Deutsch würdigt das sozialdemokratische Reformwerk von „Sonnenkönig Kreisky“ als „epochal und beispielgebend“ Kreiskys Vermächtnis „ist unsere Verpflichtung“, sagt Deutsch.

Mutig für neue Ideen kämpfen
Vor 50 Jahren, am 1. März 1970, wurde die SPÖ unter Bruno Kreisky zum ersten Mal stärkste Kraft in Österreich. Kreisky regierte fortan 13 Jahre lang und erneuerte das ganze Land. „Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, verdanken wir seinen sozial-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Reformen, die immer einen Fortschritt und eine Verbesserung für die Menschen im Land bedeuteten“, sagt Rendi-Wagner. Heute steht der Name Kreisky vor allem für umfassende Bildungs- und Justizreformen, das Gratis-Schulbuch und Schülerinnen- und Schülerfreifahrt, den Ausbau der Gesundheitsversorgung und die Stärkung des Sozialstaats. Kreisky habe das Leben vieler Menschen verbessert und dabei „vorgezeigt, wie wichtig es ist, mutig zu sein und neue Ideen auch gegen Widerstände durchzusetzen“, sagt die SPÖ-Chefin.

Schaffung von Arbeitsplätzen oberstes Ziel
„Nur so konnte es gelingen, Frauenrechte zu stärken, allen die Türen zu Universitäten zu öffnen oder die Arbeitszeit zu verkürzen. Im Mittelpunkt stand dabei immer der Mensch – und das ist in der Sozialdemokratie auch heute so.“ Für Rendi-Wagner ist deshalb klar: „Diesen Weg der mutigen, neuen Ideen gehen wir heute weiter. Unter Kreisky waren es die 40-Stunden-Woche und Gratis-Schulbücher, heute brauchen wir eine 4-Tage-Woche und Gratis-Laptops für unsere Schülerinnen und Schüler“, so Rendi-Wagner. „Die Stärkung des Sozialstaats, der unbedingte Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für Arbeitsplätze und faire Löhne waren damals unter Kreisky und sind auch heute Hauptanliegen der SPÖ, für die wir uns mit ganzer Kraft einsetzen.“

„Ohne Bruno Kreiskys Gestaltungskraft gäbe es das gerechte, moderne und weltoffene Österreich, wie wir es kennen und schätzen, nicht“, so Rendi-Wagner. Die Ära Kreisky wurde zu einem Synonym für Vollbeschäftigung. Und auch heute ist die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen oberstes Ziel der Sozialdemokratie. „Mit unserem ‚Kraftpaket Österreich‘ zeigen wir, wie es gehen kann“, sagt die SPÖ-Chefin.

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