Aktuelles

Neue Präsidentin der Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie: Univ. Doz. Dr. Barbara Zink.
© Sissi Furgler Fotografie

Aktuell | Gesundheit

Neues Gesicht an der Spitze der Plas­ti­schen Chirur­gen!

Univ. Doz. Dr. Barbara Zink aus Klagenfurt zur Präsidentin gewählt. Die bekannte Schönheitsexpertin setzt auf lebenslange Fortbildung.

Die Klagenfurter Medizinerin Univ. Doz. Dr. Barbara Zink wurde kürzlich zur neuen Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) gewählt. Das erklärte Ziel der sympathischen Kärntnerin lautet: „Mit viel Elan und Umsicht sollen künftig junge Kolleginnen und Kollegen gefördert werden!“ Und die dreifache Mutter ergänzt: „Meine beruflichen Vorstellungen und Visionen sind nicht zuletzt aufgrund meiner Kinder zukunftsorientiert und nachhaltig!“ Dr. Zink übernimmt das Amt von Prof. Prim. Dr. Boris Todoroff aus Wien.

Die gebürtige Kärntnerin, die einstimmig zur Präsidentin gewählt worden ist, promovierte 1995 an der Karl-Franzens Universität in Graz. Ihre beruflichen Betätigungsfelder lagen in der Chirurgie mit Schwerpunkt Transplantationschirurgie. Als Fachärztin für Plastische Chirurgie gründete sie in Klagenfurt vor 12 Jahren ihre eigene Wahlarztordination. Dabei liegt ihr der Bereich der ästhetischen Chirurgie besonders am Herzen. Barbara Zink habilitierte sich 2001 im Fach „Chirurgie“ und legte im Anschluss die europäische Facharztprüfung (Fellow of EBOPRAS) ab. Als Mutter von drei Söhnen meistert sie die umfangreichen Aufgaben ihres Berufes und die familiären Herausforderungen. Sie ist mit einem Notfallmediziner und Primarius verheiratet.

Univ. Doz. Dr. Barbara Zink gehört seit 2015 dem Vorstand der ÖGPÄRC an. In dieser Zeit war sie Beirätin für niedergelassene Kollegen und zuletzt Vizepräsidentin. Ihr künftiges großes Ziel lautet: Qualität vor Quantität. Zink: „Der Facharzttitel ist der wichtigste Qualitätsnachweis jedes einzelnen Plastischen Chirurgen. Die Ausbildungsziele und Prüfungsinhalte hierzu werden von der ÖGPÄRC vorgegeben. Um auf dem letzten Stand zu bleiben, ist jedoch eine zusätzliche lebenslange Fortbildung notwendig.“ Eine der wesentlichen Voraussetzungen für Qualität im Fach sind natürlich die Forschung und die wissenschaftlichen Arbeiten. Die gute Zusammenarbeit mit jungen Mitgliedern der Gesellschaft sind Zink ein besonderes Anliegen.

Im Rahmen des diesjährigen ÖGPÄRC-Kongresses kam es zu einer Preisverleihung der besonderen Art: Im Gedenken an einen der großen plastisch-chirurgischen Pioniere wird künftig der Nicoladoni Preis für „besondere Leistungen im Bereich der plastischen Chirurgie“ verliehen – diesmal an Univ. Prof. Dr. Günther Meissl. Die Trophäe dafür wurde von Schülerinnen der HTBLVA Ferlach (Samara Faustner, Valentina Jungmann, Lehrerin Sonja Steindl) entworfen und umgesetzt.

Interessantes Detail im Bereich der Plastischen Chirurgie: In den letzten Jahren suchen immer mehr Männer eine entsprechende Praxis auf. Schließlich geht es doch um „strahlendes Aussehen“ für beide Geschlechter.

› zum Artikel

Zurück