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Dompfarrer Toni Faber

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Mein Lebens­museum
Von Dompfarrer Toni Faber

Irgendwann einmal ist es aus.

Karls Tod mit 92 Jahren haben wir nach dem jahrelangen Leiden als Erlösung ermpfunden, zuvor konnte ich ihn noch mit der Krankensalbung stärken.
51 Lebensjahre sind definitiv zu kurz; das war mein Gefühl in diesen letzten Wochen von Christiane, die ich jahrelang als treue Freundin und kritische Wegbegleiterin schätzen gelernt hatte. Viele gemeinsame Stunden des Austausches, der gegenseitigen Hilfe und des Verständnisses durfte ich mit ihr erfahren, doch die schwere Krankheit hat in Form eines Kopftumors nochmals erbarmungslos zugeschlagen. Neben dem vergeblichen Aufbäumen blieben nur mehr die Gespräche und Gebete der Dankbarkeit am Ende ihres Weges. Das gemeinsame Rückschau-Halten, wie in die Räume eines Museums, half ihr, erlöste letzte Stunden zu erleben.

Unterschiedliche Exponate
Sicherlich finden wir in den verschiedenen Phasen unseres Lebens auch Exponate, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern können und uns vielleicht sogar im Angesicht des nahenden Todes zum dankbaren Lachen bringen. 

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