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Kurz und Knapp...
© Ulrich Renner

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Kurz und Knapp ...

Das soziale Leben wurde wegen dem Coronavirus in den letzten Tagen weitreichend eingeschränkt. Ist ein solch radikales Vorgehen wirklich notwendig?

Wir erleben das, was zu erwarten war, nämlich einen rasanten Anstieg der Zahlen in allen EU-Ländern auch bei uns. Die Wachstumsaussicht ist dramatisch. Mittlerweile haben wir in Österreich auch Todesopfer zu beklagen. Wir können nicht verhindern, dass sich dieses Virus in Österreich verbreitet. Es ist daher fahrlässig in dieser Situation nicht zu handeln, um die Verbreitung bestmöglich einzudämmen und zu verzögern.

Was passiert wenn es durch die Schulschließungen zu Betreuungsengpässen kommt?
Seit Montag ist Schulunterricht für über 14-Jährige ausgesetzt. Das betrifft Oberstufen. Hochschulen und Universitäten sind bereits geschlossen. Für alle Kinder bis zur 8. Schulstufe wurde am Mittwoch der Betrieb umgestellt. Natürlich gilt für alle Schüler unter 14 Jahre, dass ein Betreuungsangebot an den Schulen zur Verfügung gestellt wird. Es besteht aber die Möglichkeit für Betriebe die Eltern bis zu drei Wochen für die Betreuung freizustellen. Der Bund übernimmt ein Drittel der Lohnkosten.

Die österreichischen Unternehmer fürchten finanzielle Einbußen, wie gehen Sie damit um?
Natürlich ist uns bewusst, dass die Lage auch wirtschaftliche Auswirkungen hat. Deshalb haben wir uns als Bundesregierung auch entschlossen, den österreichischen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Sei es mit Kurzarbeit oder mit Liquiditätshilfen. Es wird aber auch in diesem Bereich weitere Maßnahmen brauchen. Ziel ist, keine Arbeitsplätze zu vernichten.

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