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Kurz und Knapp...
© Ulrich Renner

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Kurz und Knapp ...

Zum Start der Corona-Ampel hat es viele kritische Stimmen gegeben, vor allem von Vertretern aus Reihen der Sozialdemokratie. Was entgegnen Sie den Kritikern?
Sebastian Kurz: Ich verstehe, dass Neues immer ungewohnt ist und dass das für betroffene Städte und Bezirke sowie deren Verantwortliche schwierig ist. Ich bin überzeugt, dass uns die Ampel als Präventionsinstrument helfen wird diese Pandemie weiterhin erfolgreich zu bekämpfen. Wir haben gesehen, dass die ersten Kritiker ihre Meinung bereits geändert haben und sich an die Ampel halten werden.

Diese Gesundheits- und Weltwirtschaftskrise hat viele Menschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise getroffen. Sie haben versucht von Beginn an schnell und rasch mit treffenden Maßnahmen zu helfen. Sind noch weitere Maßnahmen angedacht?
Kurz:Im letzten Ministerrat wurde gerade wieder ein neuer wichtiger Schritt gesetzt – die Anhebung der Zuverdienstgrenze von 10.000 Euro auf 15.000 Euro. Dies ermöglicht jungen Menschen mehr Flexibilität, wenn es darum geht, neben ihrer Ausbildung Geld zu verdienen. Dadurch werden viele Studierende in ihrer finanziellen Unabhängigkeit gestärkt. Sie können künftig mehr verdienen ohne dabei den Anspruch auf Familienbeihilfe zu verlieren.

Pünktlich zum Wahlauftakt der Wiener Volkspartei, was ist denn ihr erklärtes Wahlziel als Bundesparteiobmann?
Kurz: Unser oberstes Ziel in Wien muss sein, eine absolute Mehrheit der Sozialdemokratie zu verhindern. Mit Gernot Blümel hat die Wiener Volkspartei einen ausgezeichneten Spitzenkandidaten, für den Wien eine echte Herzensangelegenheit ist. Ich bin zuversichtlich, dass das Wahlprogramm eines ist, das mehr Veränderung auch für Wien garantiert.

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