Aktuelles

Edi Finger jun.

Sport

Kein Pardon
Von Edi Finger jun.

Doping

Unter Doping versteht man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung der sportlichen Leistung. So klingt schlicht und einfach die Definition des Dopings. In einer Zeit, in der Gesetzesbrecher sehr oft mit Samthandschuhen behandelt werden, ist für mich die Vorgangsweise der Justiz gegen Dopingsünder maßlos überzogen.
Diese Leute haben Fehler gemacht, diese Leute gehören nach den Regeln diszipliniert. In einer Zeit in der Vergewaltiger auf freiem Fuß anzeigt werden, ist für mich die Vorgangsweise der Justiz gegenüber Doping-Sündern mehr als überzogen.

Betrug im Sport!
Auch die sogenannte “Schwalbe“ des Fußballers im Strafraum ist Betrug. Der Spieler will einen Elfmeter herausschinden. Nach der Vorgangsweise der Justiz wird demnächst dieser Fußballer in Handschellen abgeführt und inhaftiert! Unvorstellbar!
Man muss ganz ruhig zum Thema zurückkommen. Doping ist für den Sport genauso üblich wie Kokain in der Musik Branche. Ein übles Fehlverhalten, aber nur sehr, sehr schwer in den Griff zu bekommen. Warum gibt es in der Wiener Stadthalle nicht vor jedem Konzert eine Dopingprobe. Wir müssen endlich von der Scheingesellschaft in die Realität zurückkehren! Doping ist ein Fehlverhalten, Dopingsportler gehören ausgeschlossen, aber sie sind trotz allem ein Teil der Leistungsgesellschaft. Es gibt dabei auch sehr amüsante Meldungen. Der von mir geschätzte Organisator des Wien Marathons Wolfgang Konrad hat sich offensichtlich von der Realität freigesprochen. Sein mehr als untergriffiger Angriff auf Präsident Schröcksnadel ist lächerlich. In keinem anderen Sport gibt es so viele Doping-Sünder wie im Marathon.
Das Ergebnis: nicht unsinnige Schuldzuweisungen, sondern gemeinsame Arbeit, um das Doping zu minimieren – Ein schwerer Weg.

› zur Kolumne

Zurück