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Edi Finger jun.

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Kein Pardon
Von Edi Finger jun.

Die Fußballmeisterschaft ist trotz der vielen Probleme geschlagen.

Die nächste Meisterschaft beginnt Anfang September. Sollte sich die Corona-Situation nicht grundlegend verschlechtern, gehören die Geisterspiele der Vergangenheit an. Unter Auflagen wird man bis zu maximal, je nach Stadion, 10.000 Besucher einlassen dürfen.

Für die Vereine gibt es jetzt die sogenannte Transferphase. Die teilweise finanzschwachen Clubs werden versuchen, mit Spieler-Verkäufen Bargeld zu lukrieren.
Der neue und alte Meister Red-bull-Salzburg hat als erster Verein einen seiner Starspieler verkauft. Der Südkoreaner Hee-chan Hwang wurde an den Partnerverein Leipzig verkauft. Transfersumme: 10 Mio. Euro. Er soll beim Schwesternclub Leipzig den nach England abgewanderten Timo Werner ersetzen. Der Stürmer wurde für 40 Mio. Euro nach England verkauft.

Die beiden Wiener Großvereine Austria und Rapid haben große Finanzprobleme. Während die Wiener Austria einen finanzstarken Partner sucht, erwarten die Rapidfans den Verkauf einiger Spieler. Im Fokus sind die 3 Nachwuchstalente Geiml, Arase und Demir. Wenn man für die Zukunft plant, ist der Weg mit den Verkäufen der besten Talente sicher der falsche.

Beide Wiener Clubs haben durch den Bau ihrer Stadien große Finanzprobleme. Bei Rapid spricht man von 12 Mio. Euro Schulden, bei der Wiener Austria soll es sogar noch ein bisschen mehr sein. Die finanzielle Rettung liegt sicher in der Teilnahme an einem Europacup.

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