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Edi Finger jun.

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Kein Pardon
Von Edi Finger jun.

Neuer Präsident

Der österreichische Fußball Rekordmeister Rapid ist auf der Suche nach einem neuen Präsidenten.

Michael Krammer räumt freiwillig seinen Präsidenten Stuhl. Die Ära Krammer hat unter merkwürdigen Rahmenbedingungen begonnen und eigentlich die Hoffnungen der Rapidler maßlos enttäuscht. Die neue Allianz Arena ist sicher der große Pluspunkt dieser Ära, die katastrophale Situation und die schlechteste grün-weiße Mannschaft seit Jahren sind die negativen Punkte. Ende November wird der neue Präsident gewählt. Derzeit kämpfen drei Gruppen um diese Position:

Robert Grüneis: Der 51-Jährige ist Vorstand bei den Wr. Stadtwerken und hat als Sponsor von Rapid mit der Wien Energie eine Verbindung zu den Grün-Weißen.

Martin Bruckner: Der Vorstand der Allianz Investment Bank AG ist derzeit Präsidiumsmitglied und gilt als Anhänger des scheidenden Präsidenten Michael Krammer.

Roland Schmidt: Der Kandidat ist 53 Jahre jung, ist Geschäftsführer der IMMOunited, ein Rapid Sponsor seit 2012.

Der Kampf der 3 Gruppen ist seit Wochen voll entbrannt und jeder Kandidat sucht nach prominenten Unterstützern. Von der Logik her, fällt das jetzige Präsidiumsmitglied Martin Bruckner als neuer Präsident sofort raus. Bruckner möchte den Weg von Krammer behutsam weitergehen und das ist gerade der Weg den Rapid sicher nicht braucht. Wesentlich offener ist Roland Schmidt. Aus seiner Nähe wird verkündet, dass Roland alles neu machen wird, um Rapid wieder dahin zu bringen, wo die Fans den österr. Rekordmeister sehen wollen.

Es wird auf jeden Fall noch ein heißer Herbst werden. Ohne hier Prioritäten zu setzen, ist klar Rapid braucht Erneuerung und Veränderung.
Denn was man in der Ära Krammer an Fehlentscheidungen, Fehlbesetzungen und Geldverschwendung durchzogen hat, darf sich nie mehr in grün-weiß wiederholen.

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