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Edi Finger jun.

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Kein Pardon
Von Edi Finger jun.

Eishockey WM

Die Eishockey WM der Gruppe A wurde zur Blamage in Rot – Weiß – Rot

Nach 2 Jahren steigt unser außer Rand und Band spielendes Team ohne einen Sieg als Tabellenletzter wieder in die B-Gruppe ab. Der Abstand zu den Spitzenländern wird immer größer. Konnten wir früher einen der Großen phasenweise fordern, so ist das längst, längst nicht mehr möglich.

In allen Bereichen sind wir für eine A-Gruppe zu schlecht, als einzige Ausnahme kann man die Leistungen unser Torhüter nehmen, aber erfahrungsgemäß haben es ja die Goalis einer unterlegenen Mannschaft immer leicht, da sie ja sehr viele Angriffe zum Abwehren bekommen. Bekommt ein Torhüter bei einer 8:0-Niederlage ein Steirertor (haltbares Tor), dann ist es zu verschmerzen.

Immer wieder wird von Fachleuten kritisiert, dass bei uns einfach zu viele ausländische Akteure spielen. Ganz deutlich wird es bei den Bully‘s, die die Österreicher fast nicht gewinnen können. Die Verantwortung des Eishockey Verbandes und der Liga sind nun gefordert für die Zukunft ernsthafte Überlegungen anzustellen, da ist die Teamchef-Frage nur ein Randbereich.

Ein Wort noch zum System der A-Liga: 16 Mannschaften in zwei 8er Gruppen ist einfach zu viel. Hier muss man Qualität vor Quantität setzen. Die Ergebnisse der Österreicher sagen hier wohl alles. Ein knappes Resultat gegen die inferioren Italiener wurde 3:2 verloren, sonst gab es nur Debakel:
8:0 gegen Tschechien, 5:3 gegen Norwegen, 4:0 gegen Schweiz und 9:1 gegen Schweden.

Resultate die keines Kommentars bedürfen. Nachdem wir nächstes Mal ja in der B-Gruppe spielen, hat man ja Zeit Neuerungen im österreichischen Eishockey durchzuführen. So geht’s leider nicht mehr weiter.

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