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Harald Raffer

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Im Zeitraffer

Waffen weg!

Bekanntlich wollte dort ein 18-Jähriger mit einer Flinte ein Blutbad anrichten, ein junger Mann erlitt Verletzungen. Nur eine Ladehemmung hatte ein Massaker verhindert. Wobei wir beim Waffengesetz wären. Es wurde 1996 beschlossen und zwei Mal novelliert. Sogar die EU hat eine strengere Waffenrichtlinie abgesegnet. Herr und Frau Österreicher greifen nämlich verstärkt zum Schießprügel – egal ob Gewehr, Pistole oder Revolver.

Wie in den USA suggeriert auch hier die Waffenlobby, dass man sich mit einem Schießgerät sicherer fühlen kann. Weit gefehlt – bei fehlender Ausbildung und einem Überraschungsangriff kann der Schuss nach hinten losgehen. Den Waffenhändlern geht es nur ums Geschäft. In den USA werden durch den laschen Umgang mit dem Kauf von „Donnerbüchsen“ wöchentliche Amokläufe nicht verhindert! So manche Bluttat wäre zu verhindern gewesen, wenn die Schützen nicht problemlos halbautomatische Schießgeräte erhalten könnten.

Im Vorjahr gab es in Österreich 301.420 registrierte Waffenbesitzer und mehr als eine Million Waffen. Dabei führt NÖ (78.405 Waffen) vor OÖ (51.771) und der Steiermark (49.722).

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