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Gesundheits- und Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein
© PID / Rhinky

Interview

„Entsprechende Entlohnung für die Ärzte auf dem Land!“

Gesundheits- und Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein im „Das Wien“-Gespräch.

In ihrem Büro am Stubenring im 1. Bezirk empfängt Sozial- und Gesundheitsministerin Mag. Beate Hartinger-Klein (FP) im schwarz-roten Outfit die Redaktion von „Das Wien“ zum Gespräch über aktuelle Themen aus ihrem Mega-Ressort. Die Tierfreundin wirkt entspannt und informiert u. a. über Pflege, Landärzte-Flucht, Arbeitslose, Mindestsicherung, Konsumentenschutz und die Zusammenlegung der Krankenkassen.

Das Wien: Frau Gesundheitsminister, wie geht es Ihnen heute?
Beate Hartinger-Klein: Vielen Dank, es geht mir ausgezeichnet.

Das Wien: Sie haben mit den Bereichen „Arbeit“, „Soziales“, „Gesundheit“ und „Konsumentenschutz“ mit einem 64-Milliarden-Budget ein Mega-Ressort mit heiklen Themen übernommen. Nach heftigen Kritiken zu den verschiedensten Maßnahmen – haben Sie sich den politischen Alltag so vorgestellt? Und wie gehen Sie mit Kritik um?
Beate Hartinger-Klein: Ich habe schon gewusst, was mich erwartet und ich versuche jeden Tag aufs Neue mit Freude und Elan an diese Aufgabe heranzugehen. Mein Ressort deckt alle Bereich des Lebens ab und ich habe die größten Reformen durchzusetzen. Da werde ich natürlich von allen möglichen Seiten angegriffen. Das gehört zu meinem Amt als Ministerin dazu, damit habe ich umzugehen.

Das Wien: Im Jahre 2013 erhielten Sie den Ehrenring der österreichischen Sozialversicherung, die höchste Auszeichnung die diese Organisation zu vergeben hat. Müssen Sie nach dem geplanten am Umbau der Sozialversicherung diesen Ring zurückgeben?
Beate Hartinger-Klein: Nein, wie kommen Sie darauf? Mir ist ein Anliegen dass die Sozialversicherung sich weiter entwickelt und es für die Versicherten bei gleichen Beiträgen österreichweit die gleichen Leistungen gibt.
Das Wien: Sie kommen selbst aus dem Management der Sozialversicherung. Wie sieht es aktuell mit dem Umbau der verschiedenen 21 Sozialversicherungen auf vier oder fünf Organisationen für 7 Millionen Versicherte aus? Bleibt es beim Startschuss im Jänner 2019?
Beate Hartinger-Klein: Die Verhandlungen sind weitgehend abgeschlossen. Die legistische Umsetzung ist im Gange und wird fristgerecht abgeschlossen sein.

Das Wien: Stichwort „AUVA“ . Alle AUVA-Spitäler bleiben doch erhalten, es gibt keine Kündigungen. 500 Millionen sollen aber eingespart werden. Wie genau?
Beate Hartinger-Klein: Vor allem durch Strukturmaßnahmen. Statt in die Verwaltung, wird das Geld in Richtung Versicherte fließen. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt der Gesundheitspolitik, deshalb gibt es von meiner Seite auch eine Leistungsgarantie für die Patientinnen und Patienten.

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