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Stadtrat Jürgen Czernohorszky bei der Verteilaktion Heiligenstadt & Betriebsbesuch Jugend am Werk
© Manuel Domnanovich

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Damit unseren Kindern alle Chancen offenstehen!

Jürgen Czernohorszky (SP) steht für ein Bildungsangebot, das allen offensteht – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Religion!

Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und beste Zukunftschancen. Daher kann es nicht sein, dass die Herkunft darüber entscheidet, wer eine gute Ausbildung bekommt. Es muss egal sein, woher man stammt und wie viel die Eltern verdienen." Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky steht für ein Bildungsangebot, das allen offensteht – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Religion!

Gute Bildung bedeutet eine gute Zukunft!
Nach wie vor ist das keine Selbstverständlichkeit: Vielen Kindern werden in Österreich die beste Bildung und damit Lebenschancen verwehrt. Der Status der Eltern bestimmt noch immer die Zukunft der Kinder. Laut einer Studie von 2019 schaffen es nur 15 Prozent der Kinder aus Familien mit niedrigem Einkommen nach oben – ein Wert unter dem europäischen Schnitt. Das ist für Czernohorszky ein Auftrag zum Handeln: „Ich stehe für ein Bildungsangebot, das allen offensteht! Frühzeitige Bildung beginnt schon in den Kindergärten und schafft die Basis für eine möglichst breite Qualifizierung der Wienerinnen und Wiener. Wir lassen kein Kind zurück. Denn es geht um viel: Gute Bildung bedeutet eine gute Zukunft und die hat jedes einzelne Kind verdient!“

Kräftige Investitionen ins Wiener Bildungssystem
Allein 2019 wurden insgesamt 1,8 Milliarden Euro in das Wiener Bildungssystem investiert. Das unterstreicht den hohen Stellenwert, den Bildung in der Politik der Stadtregierung einnimmt. Diese Investitionspolitik wird fortgesetzt: Allein in den kommenden Jahren fließen jährlich rund 50 Millionen Euro in die Sanierung von Schulen. Über 160 Millionen Euro werden in den Neubau und die Erweiterung von Schulstandorten investiert. Und: Bis Ende 2022 werden alle Wiener Mittelschulen und Berufsschulen mit WLAN ausgestattet sein. Insgesamt profitieren davon 162 Schulen mit rund 51.000 Schülerinnen und Schülern. Dabei werden in den Schulklassen einerseits 12.000 „Accesspoints“ geschaffen, andererseits aber auch digitale Werkzeuge entwickelt, die das Lernen der Zukunft ermöglichen.

In sogenannten „Bildungsgrätzln“, einer wichtigen Initiative Czernohorszkys, kooperieren Schulen und Elementarpädagogik mit Partnern wie Jugendarbeit, Büchereien, Sport- und Kulturvereinen, Communities oder lokalen Unternehmen. Allein in den letzten zwei Jahren wurden in Wien 15 Bildungsgrätzl gebildet. Bis Ende 2020 sollen es bereits 25 sein!

Ab Herbst startet die Gratis-Ganztagsschule!
Ein großer Wurf ist schon mitten in der Umsetzung: Vor mehr als zehn Jahren wurde in Wien der beitragsfreie Kindergarten eingeführt. Nun ist es an der Zeit, diesen konsequenten Weg fortzusetzen! Schon diesen Herbst startet die Gratis-Ganztagsschule in Wien. Alle bestehenden 63 Schulen mit verschränkter Unterrichts- und Freizeit werden beitragsfrei. Außerdem gibt es für die Schülerinnen und Schüler ein warmes Mittagessen mit hohem Anteil an biologischen und regionalen Lebensmitteln.

Ebenfalls diesen Herbst kommen sieben weitere Standorte dazu, womit Wien dann 70 verschränkte Ganztagsschulen hat, wo sich Lernen, Spaß und Bewegung auf kindgerechte Weise abwechseln. Dieses Angebot wird in den kommenden Jahren laufend erweitert: Durch Neubauten und Umstellungen bestehender Schulen wird es pro Jahr bis zu zehn neue Standorte mehr geben. Damit profitieren jedes Jahr bis zu 4.000 Kinder zusätzlich von beitragsfreien Ganztagsschulen! „Mit diesem bildungspolitischen Meilenstein entlasten wir Wiener Familien um 40 Millionen Euro im Jahr 2021“, freut sich Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

„Die verschränkte Ganztagsschule ist die pädagogisch beste Schulform für Kinder, weil hier der Schultag klar und sinnvoll strukturiert ist“, erläutert Czernohorszky. „Der Tagesablauf folgt einem Rhythmus aus Lern- und Freizeitphasen, die ein konzentriertes Arbeiten ermöglichen, aber auch Ruhe und Kreativität zulassen.“ In der Ganztagsschule gibt es Zeit für Reflektion, für Bewegung, fürs Miteinander-Reden, für ein gemeinsames Essen und individuelle Förderung. „Auch der soziale Status der Eltern fällt in ganztägigen Schulen kaum ins Gewicht. Soziale Benachteiligungen werden hier wettgemacht“, so der Stadtrat. Die positiven Effekte der Ganztagsschule sind auch international vielfach belegt.

Das „digitale Klassenzimmer“ wird Wirklichkeit!
Aber das ist nicht die einzige Neuerung: Bis 2023 wird es 14 Campus-Standorte geben, wo Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem gemeinsamen Standort vereint angeboten werden. Nach einem zweiten, darauf folgenden Neubauprogramm werden es insgesamt 23 Bildungscampus-Standorte sein. Und weil auch die Fachkräfte von morgen immer wichtiger werden, bekommt Wien ein topmodernes Zentralberufsschulgebäude für kaufmännische Berufe und die Berufsschule für Baugewerbe.

In der Corona-Krise hat sich gezeigt: Wie es Bruno Kreisky einst in den 1970er Jahren bei den Schulbüchern vorgezeigt hat, braucht es im 21. Jahrhundert eine flächendeckende Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit Laptops. Wien hat hier während der Corona-Krise 5.000 Geräte für Schulkinder bereitgestellt. Dieser Weg wird nun fortgesetzt, damit das „digitale Klassenzimmer“ Wirklichkeit wird.

Wien wird kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt!
Ein weiteres großes Anliegen Czernohorszkys ist es, dass Kinder und Jugendliche ihre Stadt mitgestalten können. Im vergangenen Jahr hat die Stadt Wien mit „Werkstadt Junges Wien“ das größte Mitmach-Projekt der Geschichte gestartet. Die Beteiligung war überwältigend: über 22.500 Kinder und Jugendliche haben mitgemacht. Aus ihren tausenden Ideen und Wünschen ist in Zusammenarbeit mit allen Dienststellen der Stadt die erste Wiener Kinder- und Jugendstrategie entwickelt worden. „Diese Strategie wird unser Handeln auf dem Weg zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt bestimmen, und die Kinder und Jugendlichen haben sie selbst mitentwickelt“, freut sich Czernohorszky.

Dass Spaß und Bildung auch in den Ferien kein Widerspruch sind, hat Wien mit den „Summer City Camps“ bewiesen. Diese bieten allen Wiener Kindern, die eine Pflichtschule besuchen, ein günstiges und gleichzeitig qualitativ hochwertiges Freizeitprogramm. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, eine kostenlose Lernförderung in den Fächern Deutsch, Mathematik oder Englisch in Anspruch zu nehmen. Knapp 7.000 Kinder haben diesen Sommer davon Gebrauch gemacht. Diese Erfolgsgeschichte geht weiter.

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