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Dompfarrer Toni Faber

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Anstöße
Von Dompfarrer Toni Faber

Die Schaufel in die Hand nehmen

Anfang Juni ist in der Rotenturmstraße der Spatenstich erfolgt. Nach einer nicht konfliktfreien Vorbereitungszeit wird nun die Begegnungszone mit Waldviertler Granitplatten belegt und die Fahrspur mit Spezialbeton ausgegossen. Definitiv sind gerade die Gesamtzusammenhänge mit dem Bezirk nicht genügend diskutiert worden. Am Mittwoch erfolgte daher der Spatenstich ohne die Teilnahme von Bezirksvorsteher Markus Figl, der sich übergangen fühlte. Trotzdem ließ ich mich nicht zweimal bitten, den Arbeiten bis zur Fertigstellung Mitte November meinen Segen zu geben. Walter Ruck, der Präsident der Wiener Wirtschaftskammer, Thomas Keller, der Leiter der Straßenbauabteilung der Stadt Wien und ich flankierten unsere bald aus dem Amt scheidende Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Lösungsorientiert
Stellvertretend für den Bezirk nahm auch Mireille Ngosso eine Schaufel in die Hand. Auf das energische Kommando von Vassilakou nahmen wir jeweils eine Schaufel voll Erde und warfen sie auf die offene Baustelle. Die Fotografen forderten uns gut zehn Mal auf, nochmals eine Schaufel Erde hochzuwerfen. Den Wünschen nachzukommen war für mich genauso fordernd wie die mühsame Ochsentour aller Beteiligter, durch Information und Dialogbereitschaft möglichst viel Einverständnis untereinander herzustellen. Wird dort gespart, dann wird die Ausführung umso schwieriger. Gott sei Dank ist die bewährte Truppe der MA 28 mit ihrem ausgezeichneten leitenden Polier Ferdinand Reisenhofer mit von der Partie.

Die Schaufel in die Hand nehmen, das Gespräch suchen und eine möglichst gute gemeinsame Lösung finden. Mit der demütigen Bitte an den Heiligen Geist, zu helfen. Dann schaffen wir das, gerade im Ersten.

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