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Danach?

Es wird spannend, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf unser Leben nach der Krise haben wird. Österreich und der Rest der Welt sind vorübergehend geschlossen. Außer den lebensnotwendigen Infrastruktureinrichtungen wie der Lebensmittelversorgung, der Energieversorgung, der Gesundheitsversorgung und der Verkehrsinfrastruktur, sind alle anderen Bereiche auf Homeoffice oder Kurzarbeit heruntergefahren, beziehungsweise ganz geschlossen.

Es wird sich nach der Krise die Frage stellen, ob es schlau ist, weiter in Genderwissenschaften oder ähnliche Scheinwissenschaften zu investieren, oder ob es nicht besser wäre das Geld in medizinische Forschung zu stecken. Man wird sich auch fragen müssen, ob es zielführend ist, Fußballern wie Ronaldo oder Messi, Millionengehälter zu zahlen, während Forscher am Hungertuch nagen. Ebenso werden wir wohl auch die Globalisierung der Wirtschaft überdenken müssen. Ist es klug die Produktion von Arzneimitteln nach Fernost auszulagern, denn in Krisenzeiten ist nicht gewährleistet, dass diese auch ihren Weg nach Europa finden.

Auch Greta Thunberg wird wohl in Pension gehen können, denn ganz ohne ihr Zutun ist die Luft plötzlich klar und deutlich verbessert. In Norditalien und Spanien belegen dies Satellitenbilder. In Venedig sieht man plötzlich Fische auf dem Meeresgrund. In Triest wurden sogar wieder Delphine gesichtet. In Norditalien hat sich der Stickstoffhaushalt halbiert. In China kann man nach der üblichen Smoghölle wieder den Himmel sehen. Wir werden uns fragen müssen, ob es tatsächlich notwendig ist, dass täglich 200.000 Flugzeuge in der Luft sind. Heute geht es auch ohne. Man muss nicht überall hinfahren. Eine Telefonkonferenz tut es auch. Viele bestehende Unternehmen werden diesen Shutdown finanziell nicht überleben. Das ist traurig und wird wohl zu tragischen Einzelschicksalen führen. Andere, neue und innovative Unternehmen, werden aber an ihre Stelle treten. Denn diese Krise ist auch eine Chance. Die Chance uns auf das Wesentliche zu besinnen. Müssen wir im Dezember unbedingt frische Erdbeeren essen, oder setzen wir lieber auf regionale Wirtschaft.

Ein großes Problem wird auch die EU bekommen. Sie hat in der Corona-Krise völlig versagt und ist völlig abgemeldet. So leisten das kommunistische Kuba und das kommunistische China Italien Hilfe, während die EU-Mitglieder Polen und Tschechien dringend benötigte Lieferungen von Schutzmasken an ihren Grenzen blockieren. Europäische Solidarität sieht anders aus. Wie dem auch sei, die Welt wird nach der Corona-Krise eine andere sein. Hoffentlich auch eine bessere.

Heinz Knapp,
Herausgeber


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