Das Wien

Die Gratis-Monats­zeitung

Neueste Ausgabe lesen


Hinweis:
Bitte beachten Sie unsere neue
Re­dak­tions­adresse: Kohlmarkt 8-10, 1010 Wien

Geschätzte Leser! Liebe Leserinnen!

Grüne Zukunft für Kurz & Türkis?

Die Erwartungen vieler Wähler nach dieser Wahl sind verdammt hoch. Ausgenommen ist wohl die bedenkliche Größe mit knapp 25 Prozent an Nichtwählern. Daumen mal Pi erhalten Alt & Jung mit hoher Wahrscheinlichkeit vielleicht noch in diesem Jahr einen neuen Generationenpakt. Richten sollen es ihre Parteien, die sie mit überwältigendem Vertrauensvorschuss ausgestattet haben.

Die Gruppe der Jung- bzw. Erstwähler sowie viele aus der urbanen „Bildungselite“ haben überwiegend Grün gewählt. Und beide Parteien schafften Historisches: Noch nie in Österreichs demokratischer Wahlhistorie hatte der Sieger einen so großen Vorsprung auf den Verfolger wie diesmal Türkis auf die SPÖ. Und die Grünen fuhren das beste Ergebnis ever ein.

Der Pragmatismus siegt mit kurzen Sondierungsgesprächen bzw. längeren Koalitionsverhandlungen und relativ rascher Regierungsbildung nämlich von Türkis und Grün – noch vor Weihnachten!

Und alle Argumente mit kleinster gemeinsamer Schnittmenge (ca. 20 %) im Vergleich zu anderen Parteien und dem Aufbau grüner Parlamentsstrukturen werden rasch zum wechselseitigen Vor- und Nachteil umschifft. Noch Zweifel? Vor allem wenn es um „Brocken“ wie Soziales, Klima und Migration geht. Beiseite gewischt mit einer kurzen Analyse von Sebastian Kurz: Vieles neu und damit zweifelsfrei besser – auch wenn bislang nicht alles aufging. Wie etwa die ÖVP/FPÖ-Regierung, die beste bis dato aller Regierungen bis zur raschen Selbstzerstörung. Oder auch die pannenbehaftete Kassenreform. Wirklich neu und zum ersten Mal in einer Regierung wäre nämlich Grün – und das zum Unterschied mit der FPÖ zu einem wesentlich geringerem Preis, sprich aufgeteilte Ministerien. Einziger Aderlass für Türkis wäre das Zugeständnis zur C02-Steuer.

Der weitere Brocken „Mindestsicherung“ könnte reine Ländersache (ohnehin auch wechselseitige Koalitionen) werden. Richtiger Knackpunkt wäre wohl die Migration. Grenzkontrollen (?) und untersagte Hilfe für Flüchtlinge sind für Grüne unter ihrer wie Phönix aus der Asche aufgestiegenen „elastischen“ (O-Ton) Lichtgestalt Werner Kogler ein absolutes No-Go. Anderseits kann und wird aber ohnehin nur die EU dieses Problem abfedern.

Hilfszahlungen für Griechenland und Aufstockungen für die Türkei bzw. upgedatete Beitrittszugeständnisse stehen somit im Raum. Ein eigenes Klima-/Umweltministerium wäre zudem keine große Überraschung und außerdem ein politisches Signal an die Jugend. Und beide Protagonisten wissen genau – de facto stehen „nur“ mehr 1,6 Mrd. Euro für ihre neue künftige Regierung zur Verfügung. Alles andere wurde bereits gemeinsam (Ausnahme Grün, nicht im Parlament) im freien Spiel der Kräfte zum wechselseitigen Vorteil (?) unter das Wahlvolk gebracht. Und eine Neuverschuldung unter Bundeskanzler Kurz scheint definitiv ausgeschlossen, zusätzliche dann längerfristig schlagende Mittel könnten nur über Strukturreformen (spannendes Reizwort: Föderalismusreform) generiert werden.

Heinz Knapp,
Herausgeber


Aktuelles

Interview

„Wir Grünen kommen sicher wieder ins Parlament!“

Der gebürtige Steirer übt auch Kritik an der eigenen Partei. Und der 56-Jährige startet mit den neuen Grünen ordentlich durch. Kogler sieht in Kanzler Kurz einen „VP-Haider mit hohem Niveau“.

Details anzeigen

Interview

„KH Nord ist ja nur die Spitze eines Eisbergs“

Der Wiener FP-Vizebürgermeister Dominik Nepp fordert in der Affäre rund um das KH Nord eine lückenlose Aufklärung durch die U-Kommission.

Details anzeigen


Interview

„Trump hat Probleme mit der ganzen Welt!“

Er bezeichnet die US-Regierung als „die unverschämteste der Welt“

Details anzeigen

Interview

„Entsprechende Entlohnung für die Ärzte auf dem Land!“

Die Pflegevorsorge liegt der Ressortchefin am Herzen. Sie will auch behinderte Menschen verstärkt in den Arbeitsmarkt integrieren.

Details anzeigen


Interview

Finanzstadtrat Peter Hanke: „Stehe für gesundes Sparen“

Er verwaltet ein Budget von knapp 15 Milliarden. Jährlich werden 3,4 Milliarden Euro investiert.

Details anzeigen

Reisetipp

Einzigartiges Inselparadies

Das Familienunternehmen, das Reethi Faru errichtet hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht die natürliche Schönheit der ursprünglichen Insel zu erhalten und legt großes Augenmerk darauf, das Ökosystem aufrechtzuerhalten, auf das dass fragile Korallenriff angewiesen ist.

Details anzeigen


Aktuell

Im Zeitraffer

Noch immer herrscht Fassungslosigkeit über den durch einen Zufall verhinderten Amoklauf an einer Schule in Mistelbach!

Details anzeigen

Sport

WEV
Große Vergangenheit
Zukunft?
Von Edi Finger jun.

Jeden Sommer haben die Gladiatoren des Ringkampfes vor begeistertem und johlendem Publikum- meist Frauen – ihre Traumkörper präsentiert! Adi Berber, Georg Schurl Blemenschütz und Big Otto Wanz sind unvergessen!

Details anzeigen


Vorteile von „DAS WIEN“

  • Enormes Verbreitungsgebiet

    Mit diesem enormen Verbreitungsgebiet erreicht die Zeitung Wiener Haushalte und damit Wienerinnen und Wiener.

  • Themenvielfalt

    Neben interessanten Hintergrundberichten und spannenden Interviews erfahren die Leser Wissenswertes über die Wiener Szene, Aktuelles aus Politik und Wirtschaft sowie Neuigkeiten aus den 23 Bezirken.

  • Unabhängige Redaktion

    „DAS WIEN“ bringt regionale, aber auch internationale Berichte und umfangreiche Reportagen. Hautnah und direkt am Geschehen - die Devise der unabhängigen Redaktion.

  • Pflichtlektüre

    „DAS WIEN“ gilt als Pflichtlektüre für Medienprofis, PR-Agenturen, Öffentlichkeitsarbeiter und Anzeigen-Abteilungen.

Zur besten Nutzung dieser Website und zur Bedienerfreundlichkeit werden Cookies verwendet. Diese Website nutzt zusätzlich Google Analytics und Scripte, welche Cookies benutzen. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. [ Mehr zum Datenschutz ].
OK