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Anschobers Warnrufe
nach Kärnten ...
... wird Velden Hotspot ?

Corona ist in Kärnten abgeschafft. Diesen Eindruck erhält man, wenn man die Badeanstalten rund um den Wörthersee besucht. Wegen des anhaltenden Schönewetters sind diese nämlich knackevoll – gestürmt von sonnenhungrigen Einheimischen. Doch das ist nur der Anfang. Schon trudeln die ersten Touristen ein und machen den Wörthersee wieder zum dem Party-Hotspot Österreichs schlechthin. Die Buchungslage rund um den See ist dem Vernehmen nach so gut wie schon lange nicht mehr.

Viele Touristen meiden heuer wegen der Gefahr einer Coronainfektion die ansonsten beliebten Urlaubsländer Italien, Kroatien, Griechenland oder die Türkei und bleiben lieber in Österreich. Denn Österreich gilt als sicher und dient, sehr zur Freude der Tourismusbranche, als Auffangbecken für von der Corona-Angst verunsicherten Reisenden. Das beschert dem heimischen Tourismus einen Ansturm aus aller Herren Länder. Auch aus jenen Ländern, die für uns als unsichere Reisedestinationen gelten. Und da wird es skurril. Wir fahren aus Corona-Furcht nicht nach Italien, aber die Italiener kommen wegen Corona zu uns.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) warnt daher auch davor, die Lockerungen auf die leichte Schulter zu nehmen: „Das Virus ist nicht auf Urlaub, es ist weiterhin unter uns und es ist hochgefährlich.“ Das Virus „urlaubt“ auch in Kärnten. Für unseren Gesundheitsminister sind die Bilder aus Velden eine Katastrophe, wenn man sieht, wie sorglos mit allen Sicherheitsmaßnahmen umgegangen wird. Auch im Strandbad Klagenfurt, wo man sichtlich überfordertes Personal antrifft, glaubt man fast das Virus hätte es nie gegeben. Alibi-Rundgänge der Bademeister und Hinweise der Stadtwerke-Aufsichtsräte im TV werden zu wenig sein, um Schlimmes zu verhindern. Dass die Pflicht, den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, teilweise aufgehoben wurde, heißt nicht, dass die Masken ab nun verboten seien. „Es macht Sinn, die Masken in Eigenverantwortung weiter zu tragen“, riet Anschober.

Das mit gutem Grund. Denn zuletzt ist die Zahl der aktiv Erkrankten wieder deutlich angestiegen. Nachdem die Zahl vor zwei Wochen bereits unter 400 lag, ist sie wieder hinaufgegangen. Noch kein Grund zur Sorge. Doch sollte es sich in den Partyzonen, rund um den See, weiterhin so abspielen wie an den vergangenen Wochenenden, dann hat Velden gute Chancen dem tirolerischen Ischgl den Rang als Corona-Hotspot Nummer eins abzujagen. Und dann heißt es nicht nur im Casino „rien ne va plus“ – nichts geht mehr.

Heinz Knapp,
Herausgeber


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