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FP-Klubobmann Mag. Johann Gudenus
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Interview | Politik

„Wir sind für sofortige Neuwahlen in Wien!“

FP-Klubobmann Johannes Gudenus: Kritik an AK und Gewerkschaft. Beide wären nicht überparteilich.

Mag. Johann Gudenus, geschäftsführender FP-Klubobmann im Parlament, im Gespräch mit „Das Wien“ - über mögliche Neuwahlen, Ex-Kanzler Kern, Bettlerbanden und die Islamisierung an Wiens Schulen.

Das Wien: Herr Gudenus – für die SP tritt Bürgermeister Ludwig bei der kommenden Wien-Wahl in den Ring, für die VP Minister Blümel. Die Grünen sind noch auf der Suche. Nachdem Parteichef Strache erklärt hat, Vizekanzler bleiben zu wollen – gelten Sie als Fixstarter für das Amt des „blauen“ Spitzenkandidaten. Kann man das bereits unterstreichen?
Gudenus: Es wäre eine Möglichkeit. Das Gute ist, dass wir Freiheitlichen auf zahlreiche geeignete Persönlichkeiten zurückgreifen können. Natürlich ist HC Strache unser bestes Pferd im Stall. Wir werden die Entscheidung über die Spitzenkandidatur rechtzeitig treffen.

Das Wien: Immer wieder wird von einer Vorverlegung der Wiener Wahl gesprochen. Verdichten sich diese Zeichen?
Gudenus: Ich halte es für möglich, wenngleich ich glaube, dass sich die SPÖ nicht traut und auch unter dem neuen Bürgermeister Michael Ludwig so weiterwurstelt wie bisher. Michael Ludwig setzt die verfehlte rot-grüne Politik von Michael Häupl nahtlos fort. Das ist nicht verwunderlich, schließlich war er in der Stadregierung in all den Jahren wie ein Soletti, also immer dabei. Etwas Neues ist weit und breit nicht in Sicht.

Das Wien: Ist die FP für eine Vorverlegung der Wiener Wahl? Schließlich läuft es derzeit auf Bundesebene recht gut….
Gudenus: Wir würden das sehr begrüßen und haben im Wiener Gemeinderat einen Neuwahlantrag eingebracht, der abgelehnt wurde. Je früher die Wienerinnen und Wiener von Rot/Grün befreit wird, desto besser.

Das Wien: Könnte die FP in Wien den derzeitigen Mandate-Stand auch halten oder sogar ausbauen?
Gudenus: Wir haben bei der letzten Wahl 2013 mit 30 Prozent ein sensationelles Ergebnis erzielt. Das zu toppen wird eine große Herausforderung. Tatsache ist, je stärker wir werden, desto größer ist die Chance auch in Wien eine echte Veränderung zu erreichen und für Fairness für die Wiener zu sorgen.

Das Wien: Sie kritisierten erneut das Problem der Islamisierung an Wiens Schulen?
Gudenus: Wir zeigen seit vielen Jahrzehnten diese Fehlentwicklungen der von der SPÖ betrieben muslimischen Massenzuwanderung auf. Alle diese Probleme wurden ignoriert, bagatellisiert und die FPÖ für ihre Kritik verunglimpft. Jetzt outen sich auch einige mutige Schuldirektoren, die aus dem roten Bereich kommen und berichten das, wovor wir schon seit langer Zeit warnen. Leider wird sich hier nichts ändern, solange die SPÖ in Wien den Bürgermeister stellt. Nur mit der FPÖ kann und wird es Veränderung geben.

Das Wien: Sie setzen sich für ein strenges Bettelverbot in der Bundeshauptstadt ein? In Paris gehören Clochards zum Alltag…
Gudenus: Ziel im Sinne der Wiener Bevölkerung muss es sein, die organisierten Bettelbanden aus der Stadt zu vertreiben und ihr Geschäftsmodell zu torpedieren, wo es geht. Diese Banden missbrauchen besonders arme und behinderte Menschen und Kinder – es ist mir unverständlich, wie die sonst stets so politisch überkorrekten Roten und Grünen das gut heißen können.

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